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Was prägt derzeit den Markt für Luftfracht? Was für Seefracht? Was auf der Bahnverbindung mit China? Wissenswertes lesen Sie hier.

LUFTFRACHT

Von und nach Nordamerika bleibt die Nachfrage weiter hoch. SENATOR INTERNATIONAL bietet erneut Zusatzfrequenzen. Auch nach Asien sind Flüge voll. Fast schon Tradition: als Folge des chinesischen Neujahrsfestes haben Exporte von Europa nach China mit Kapazitätsengpässen und hohen Raten zu kämpfen. Der Import aus China nach Europa ist nach dem chinesischen Neujahrsfest noch nicht so stark angezogen. Die Ziele der chinesischen Regierung und die hohe Auslastung in der Seefracht lassen erahnen, dass der Markt wieder stark unter Druck kommen wird. Die Nachfrage für unsere Verbindung nach Südafrika ("SAB" SENATOR Africa Bridge) zieht wieder an.

An den großen europäischen Flughäfen bleibt die Situation für die Bodenabfertigung angespannt. In Frankfurt (FRA) konnte der Rückstau vergangene Woche abgearbeitet werden. Doch die Lage bleibt volatil: Generell sollte weiterhin mit Verzögerungen gerechnet werden, auch wegen des hohen Import-Bedarfs an Persönlicher Schutzausrüstung (sogenannte PPE).

Auf der "SAB" SENATOR Atlantic Bridge erhöht sich die Frequenz nach Mexico City (MEX) ab Kalenderwoche 11. Ab 15. März 2021 verkehren dann regelmäßig drei Flüge pro Woche zwischen FRA und MEX.

SEEFRACHT

Die Marktlage bleibt kritisch. Für Exporte von Europa nach Asien sind Schiffe bis Ende März ausgebucht. Reeder erheben Zuschläge. Equipment bleibt Mangelware, freie Container sind vielerorts nur gegen Zusatzkosten zu haben. Was für Importe schon lange gilt, setzen einige Reeder jetzt auch beim Export um: Platzkontingente. Vor Ende Juni dürfte keine Entspannung bei den Raten erwartet werden.

Für Myanmar könnten nach Hapag Lloyd und Hyundai weitere Anbieter Dienste vorübergehend einstellen, solange die politische Situation im Land angespannt bleibt. Im Hafen von Karatschi/Port Qasim (Pakistan) kommt es nun ebenfalls zu Verzögerungen. Aufgrund von Routenänderungen vieler Schiffe, Rückstaus und schwerer Ladung müssen zurzeit 4 bis 6 Tage Wartezeit kalkuliert werden.

Für den Import von Asien nach Europa hat sich die Raten- und Equipment Situation im Vergleich zum Jahresanfang noch nicht wesentlich verändert. Hohe Nachfrage führt zu Mangel an leeren Containern in den Haupthäfen. Sukzessive dürfte sich die Lage in Chinas Umschlagsknoten bis Ende April wieder ein wenig entspannen.

Die Situation in vielen europäischen Häfen bleibt kritisch, auch in Hamburg. Sowohl für ein- als auch ausgehende Sendungen können erhebliche Verzögerungen auftreten. Kurzfristig dürfen Exportcontainer per LKW aktuell frühestens 48h vor Schiffsabfahrt an Terminals angeliefert werden. Dieses Zeitfenster richtet sich nicht nach geplanten, sondern nach realen Schiffsankünften. Auch Plätze zur Zwischenlagerung rund um den Hamburger Hafen sind voll. Verbindliche Kostenzusagen sind kaum möglich. Mit Mehrkosten ist zu rechnen.

Für den Export von Europa nach Nordamerika und Mexiko sind Schiffe bis Anfang April ausgebucht. Die Platzsituation ist sehr kritisch und es gibt keine Anzeichen für Entspannung. Einzige Möglichkeit eine frühere Buchung zu erhalten, ist die Buchung eines Priority Service mit CMA CGM, Hapag Lloyd oder Hamburg Süd.

In vielen US-Häfen kommt es zu massiven Rückstaus. Ursachen sind vielfältig: Mangel an Equipment, Folgen eines Schneesturms sowie anhaltende Trucker Shortage. In Kanada informiert Montreal Gateway Partnership, größter Containerterminalbetreiber im Hafen von Montreal, über die Gefahr eines größeren Streiks. Eventuell bahnt sich damit für den dortigen Hafen eine Phase mit erheblichen Verzögerungen an. Noch ist unklar, ob sich die streitenden Parteien einigen.

Für das Fahrtgebiet nach Südamerika bleibt die Situation unverändert. Volumina sind sehr hoch und es gibt keine Anzeichen für Entspannung.

BAHNFRACHT

Kasachstan setzt den LWK-Verkehr an der Grenze zu China vorübergehend aus, um vorhandene Kapazitäten der Bahnfracht zugutekommen zu lassen. Das Verbot für LKW greift seit 1. März 2021 und bleibt einen Monat lang in Kraft. Es gilt für den Grenzübergang Alashankou-Dostyk, dem wichtigsten Grenzposten an der Neuen Seidenstraße. Hintergrund: Seit Beginn der Corona-Krise kommt es an der kasachisch-chinesischen Grenze zu erheblichem Rückstau an Fracht. Viele Frachtzüge sind seit längerem am Grenzübergang gestrandet. Das verursacht Wartezeiten und Folgekosten (Quelle: railfreight.com).

AKTUELLE SITUATION WELTWEIT

BRASILIEN

Generell spitzt sich die Lage für Exporte nach Brasilien zu. Raten für Luft- und Seefracht steigen weiter. Auf dem Seeweg liegen Kosten für Sendungen aus Asien aufgrund globaler Nachfrage und Überlastung der chinesischen Häfen auf Rekordniveau. Exporte sollten möglichst weit im Voraus geplant werden. Auf Importrouten aus Brasilien führt Mangel an Kühlcontainern zu erheblichen Verzögerungen. Es wird vermutlich bis in den April hinein dauern, bis wieder genügend Equipment aus der nördlichen Hemisphäre nach Brasilien verschifft und dort zur Verfügung steht.

CHINA

Am 04. März 2021 hat die einmal pro Jahr abgehaltene Jahrestagung des Nationalen Volkskongresses in Peking begonnen. Daher ist in dieser Woche für den Warenverkehr von und nach Peking mit Verzögerungen und Einschränkungen zu rechnen. Getroffene Maßnahmen umfassen ein Verbot des Transports von Gefahrgut sowie schärfere Sicherheitskontrollen für den LKW-Verkehr und an den Flughäfen in der Region Peking.

USA

Das Frachtgeschäft am Flughafen Chicago-Rockford (RFD) zieht deutlich an. Der Flughafen steigerte im vergangenen Jahr den Frachtumschlag um 15% auf den Rekordwert von 1,2 Millionen Tonnen Frachtgewicht. 2021 wird die Infrastruktur weiter ausgebaut. SENATOR INTERNATIONAL wird einen maßgeblichen Teil der neuen Fläche nutzen.

Das Geschäft ist so rege, dass die Flughafenbetreiber von der Planung einer ursprünglich 8.400 qm großen Anlage nun zum Bau eines internationalen Frachtzentrums mit knapp 18.000 qm Lagerfläche übergegangen sind. Der Flughafen in Illinois hat die Frachttonnage in fünf Jahren mehr als verdreifacht (Quelle: freightwaves.com).

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