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Was prägt derzeit den Markt für Luftfracht? Was für Seefracht? Was auf der Bahnverbindung mit China? Wissenswertes lesen Sie hier.

LUFTFRACHT

Weltweit bleibt die Marktsituation angespannt. Zuletzt trieb die Hochkonjunktur für Import von persönlicher Schutzausrüstung (PPE) die Nachfrage erneut sprunghaft nach oben. Jetzt steigt der Bedarf an Test Kits. Erneut zieht der Import sowohl aus China als auch den USA nach Europa stark an. Insgesamt steigt die Anzahl großer Sendungen mit hohem Volumen. Auch die Nachfrage für Charterflüge ist weiterhin hoch.

Von China nach Europa gehen die Raten wieder deutlich hoch. In der Gegenrichtung von Europa nach China bleibt die Kapazitätssituation stabil hoch.

Von und nach Nordamerika bleibt die Auslastung auf konstant hohem Niveau und es fehlt weiter an Kapazitäten. SENATOR INTERNATIONAL agiert erneut mit zusätzlichen Abflügen auf der "SAB" SENATOR Atlantic Bridge.

SEEFRACHT

Die Lage ist global weiter kritisch. Für Export von Europa nach Asien gilt wie schon zuvor: Volle Schiffe, Raten auf hohem Niveau, knappes Equipment. Diese Faktoren müssen für alle Buchungen berücksichtigt werden.

Ein Vorfall im Suezkanal erschwert die Lage zusätzlich. Seit Dienstagmorgen ist der Kanal in Ägypten in beide Richtungen gesperrt. Ein Containerschiff der Evergreen Line war vom Kurs abgekommen und ist
quer steckengeblieben. Bisher blieben Versuche erfolglos, das Schiff mit Schleppern zu befreien. Wie ägyptische Medien berichten, ist der Verkehr auf dem Suezkanal momentan komplett lahmgelegt. 
Durch den Vorfall ist mit erheblichen Verzögerungen zu rechnen. Fahrpläne werden aktuell durcheinander gewirbelt.

Für Sendungen mit Ziel Ägypten greift ab 01. April 2021 die neue Regelung "ACI" (Advanced Cargo Information). Zunächst startet diese in einer Testphase, ab 01. Juli wird sie verbindlich. 

Beim Export von Europa nach Nord- und Südamerika hält für fast alle Zielhäfen der Peak weiter an. Vor allem die Trades USA, Mexiko wie auch die Westküste Südamerikas zeigen hohe Auslastung. Schiffe sind teils 6 Wochen im Voraus ausgebucht. Entspannung ist nicht in Sicht. Richtung LATAM sind Raten um bis zu 300 EUR per TEU angestiegen.

Im Hamburger Hafen kommt es bei der Bahnverladung zu deutlichen Abfertigungsverzögerungen - bis hin zum Verladeabbruch, um Fahrpläne nicht gänzlich zu gefährden. Aktuell liegen die Containerterminals Eurogate Hamburg, CTA und CTT bei der Abfertigung etwa 8 Stunden hinter dem Zeitplan. Potenzielle Verzögerungen sind zu berücksichtigen. Vorausschauende Planung ist gefragt.

Für Importe nach Europa zeigt sich ebenfalls noch keine Entspannung. Auch für April bleiben die Raten auf hohem Niveau. Freie Container und die Platzsituation sind weiterhin Treiber. Hohe Nachfrage. Viele Reeder sondieren noch den Markt und warten mit Ratenupdates bis zuletzt zum Monatswechsel ab. 

BAHNFRACHT

10 Jahre: Jubiläum für die Neue Seidenstraße. Am 19. März feierte der Schienenverkehr zwischen China und Europa Geburtstag. Durch die Corona-Krise erzielt die eurasische Bahnverbindung anhaltend deutliches Wachstum. Auch hier hohe Nachfrage.

Ob das bislang gültige Verbot von Gefahrguttransporten zwischen China und Europa aufgehoben wird? Weiterhin offen. Die Debatte ist in vollem Gang. Vergangene Woche sprach sich die Geely Holding Group, einer der größten chinesischen Automobilhersteller, für eine Aufhebung des Verbots aus. Hintergrund: Das Verbot stellt große Hürden für den Transport von Elektroautos zwischen China und Europa dar. Der findet nicht unerheblich auch auf der Schiene statt (Quelle: railfreight.com).

AKTUELLE LAGE WELTWEIT

BRASILIEN

Das größte Land Lateinamerikas befindet sich in der bislang schlimmsten Phase der COVID-19-Pandemie. Infektionszahlen steigen rasant, ebenso Todesfälle. Großstädte wie Sao Paulo reagieren mit strikten Lockdown-Maßnahmen, damit die Menschen möglichst zu Hause bleiben. Einige Unternehmen kündigen kurzzeitige Produktions-Stopps an, um Restriktionen einhalten zu können.

Für Luftfracht nach und aus Brasilien greifen zunehmend Einschränkungen. Passagier-Flüge (PAX) gab es ohnehin nur noch vereinzelt, jetzt weiter reduziert. Raten schwanken je nach wöchentlicher Kapazität. Für Export in angrenzende LATAM Staaten bleiben Raten hoch. Freie Kapazitäten sind knapp. Einige Frachtfluggesellschaften nehmen nur noch Buchungen mit bis zu 4 Wochen Vorlaufzeit an. Vorausschauende Planung ist probates Mittel zum Gegensteuern.

Für Seefrachten bleibt die Lage ebenfalls knifflig. Raten schwanken, wobei der Trade von Europa in letzter Zeit hohe Steigerungen zeigt. Von Asien nach Brasilien ist die Ratenentwicklung etwas entspannter. Freie Plätze und verfügbares Equipment sind weiter knapp, insbesondere Kühlcontainer. Mit Verzögerungen ist zu rechnen.

CHINA

LKW-Transporte von China nach Europa sind wieder möglich. Die Transitzeit für Import nach Europa liegt bei ca. 20-30 Tagen. Grund für die Verzögerungen: Der Grenzübergang zwischen China und Kasachstan (bei Alashankou/Dostyk) ist weiterhin stark überlastet.

Laut einer Studie des Duisburger CAR-Center Automotive Research hat China beim Autoabsatz zuletzt nochmals kräftig zugelegt. Der Vorsprung beim Absatz von PKW-Neuwagen gegenüber Westeuropa stieg demnach im Januar und Februar 2021 um rund 2,44 Millionen Fahrzeuge 
(Quelle: handelsblatt.com).

DEUTSCHLAND

SENATOR INTERNATIONAL setzt auf Nachhaltigkeit. Zwei Zugmaschinen sind nun im Einsatz, die mit Flüssiggas betrieben werden. In Kooperation mit dem Partnerunternehmen Penzkofer Transporte GmbH verkehren zwei sogenannte LNG-Lkw (Liquified Natural Gas). 

Die neue Antriebstechnik ist deutlich umweltfreundlicher: Feinstaubausstoß sinkt um 99%, der Anteil von Stickoxiden um 70%. Zudem sind die Fahrzeuge wesentlich leiser. Zunächst kommt die neue Technologie für Kunden der Automobil-Industrie zum Einsatz.

MEXIKO

Für Luftfracht von und nach Mexiko lichten sich die Engpässe aktuell ein wenig - auch dank Zusatzkapazitäten der von SENATOR INTERNATIONAL selbst kontrollierten Flüge, welche dreimal wöchentlich auf der "SAB" SENATOR Atlantic Bridge von Frankfurt (FRA) nach Mexico City (MEX) mit B767-300F Frachtflugzeugen operieren.
Durch instabile Treibstoffpreise kommt es zu Aufschlägen bei den Raten.

Die Seefracht Raten sind weiterhin hoch. Von und nach Europa und USA ist unverändert mit Kapazitätsengpässen zu rechnen.

SÜDAFRIKA

Neue Restriktionen aufgrund der Corona-Krise in Kombination mit dem Brexit erschweren seit Wochen den Luftverkehr zwischen Großbritannien und Südafrika. Die Folge: Luftfrachtkapazität ist rückläufig. Neben British Airways, Virgin Atlantic und South African Airways haben jetzt weitere Fluggesellschaften Flüge vorübergehend eingestellt. Eine gute Alternative bietet die "SAB" SENATOR Africa Bridge. Die Kombination aus Luftfracht und Lkw-Transport ab Südafrika führt darüber hinaus auch für umliegende Länder schneller ans Ziel. Konkret bestehen Optionen von London (LHR) und Manchester (MAN) nach Frankfurt-Hahn (HHN). Ab HHN verkehren dreimal wöchentlich Direktflüge nach Johannesburg (JNB) mit B747-400F Frachtflugzeugen.

USA 

Liegezeiten in den US-Häfen haben sich durch die Begleiterscheinungen der Corona-Krise teils dramatisch verlängert. Einige Reeder reagieren mit Streichung mehrerer Verbindungen, da es inzwischen schlicht an verfügbaren Schiffen mangelt. Nicht wenige stecken auf Reede fest. Durch Verzögerungen in der Abwicklung an Land verschärft sich der Stau wartender Schiffe vor den Küsten.

Einige Reeder erhöhen weiter die Raten im Transatlantikverkehr von Europa nach Nordamerika, darunter Hapag Lloyd, CMA CGM und MSC.

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