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Was prägt derzeit den Markt für Luftfracht? Was für Seefracht? Was auf der Bahnverbindung mit China? Wissenswertes lesen Sie hier.

LUFTFRACHT

Neueste Prognosen der IATA gehen davon aus, dass das Luftfracht-Aufkommen in diesem Jahr nah an das Rekordjahr 2018 herankommen wird. Verfügbare Kapazitäten liegen derzeit jedoch weiterhin bei minus 15 - 20%. Die Folge: hohe Nachfrage, großer Kapazitätsbedarf und steigende Ratenentwicklung.

SENATOR INTERNATIONAL erweitert ab September 2021 nochmals Frequenzen im "SAB" Flugplan. So wird langfristig und nachhaltig First Class Service für Kunden angeboten:

HHN - GSP - HHN    7 Flüge pro Woche  
HHN I FRA – RFD     3 Flüge pro Woche
RFD – HHN I FRA     3 Flüge pro Woche
FRA - MEX - FRA     3 Flüge pro Woche
FRA - SIN - HHN      1 Flug pro Woche
HHN - JNB                 3 Flüge pro Woche

Großpartien gewinnen in der Luftfracht aktuell mehr Bedeutung. SENATOR INTERNATIONAL wickelt in dieser und kommender Woche zusätzliche Charter-Flüge weltweit ab (u.a. 3 Full Charter von Europa nach China). Import von China nach Europa zeigt weiter extrem hohe Auslastung, insbesondere für den Transport von Test Kits.

Für Export von Europa nach USA bleibt die Nachfrage sehr hoch. SENATOR INTERNATIONAL deckt den Bedarf auch im Mai 2021 mit einem zusätzlichen Frachtflug pro Woche nach GSP ab. Auch Import von USA nach Europa hat in den letzten Monaten extrem angezogen.

SEEFRACHT

Insgesamt sind die Folgen der Suezkanal Blockade weiter deutlich spürbar. Das heißt: Überlastung vieler Häfen und kritische Equipment-Situation. Zuletzt ist die Fahrplantreue auf 30-40% gesunken, viele Schiffe sind verspätet. Reeder ergreifen drastische Maßnahmen wie Hafenauslassungen oder Cut and Run, um Schiffe wieder termingerecht in Fahrpläne einzufädeln. Es könnte jedoch noch 2-3 Monate dauern, bis deutliche Entlastung eintritt.

Im Vergleich zum Vormonat hat sich die Equipment-Verfügbarkeit in den Hinterland-Depots bzw. in den Häfen weiter verschlechtert. Terminals setzen Abholfenster für Equipment ein, um Containerströme von Depots und Werften zu den Standorten zu optimieren. Um das Transportaufkommen in Hamburg zu bewältigen, sind Lkw-Anlieferungen je nach Ladeort nur 48 oder 72 Stunden vor tatsächlicher Ankunft der Schiffe erlaubt. 

Für Export von Europa nach Asien bleiben Schiffe auch im Mai/Juni ausgebucht. Kurzfristige Buchungen sind kaum möglich. Wenn doch, dann nur für Premiumraten. Ab Mai werden Raten um bis zu 500 USD pro Container erhöht. Neuer Rekord! Dementsprechend bleiben alle Raten auf hohem Niveau: keine Entspannung vor Ende Juni in Sicht.

Für Import von Asien nach Europa dasselbe Bild: Equipment weiterhin Mangelware, Raten steigen. Die Marktsituation bleibt extrem volatil und überhitzt.

Für Export von Europa nach Nordamerika, Mexiko und Südamerika zeigt sich die Lage hartnäckig angespannt. Durchweg nur begrenzter Platz bis mindestens Ende Mai. Selbst Premiumdienste wie CMA CGM Priority Go sind nur eingeschränkt verfügbar, weil viele Schiffe überbucht sind oder Equipment fehlt. In den USA leiden insbesondere die Häfen der Westküste immer noch unter Staus. An der Ostküste hat sich die Situation vorläufig entspannt. Für den Südamerikahandel gilt ebenfalls: kurzfristige Buchungen sind nur gegen hohe Raten möglich, leere Container sind knapp.

In Kanada gefährdet zurzeit ein Streik im Hafen von Montreal die Abläufe. Die Montreal Employers Association (MEA) hatte Ende letzter Woche einen 72-stündigen Generalstreik angekündigt. Die Arbeitsniederlegung hält seit Montag an. Noch ist unklar, wie lange dies anhalten wird. Für den Containerverkehr zwischen Nordamerika und Europa dürften erhebliche Verzögerungen die Folge sein.

BAHNFRACHT

Die Auswirkungen der Suezkanal Blockade machen auch vor der Bahnfracht nicht Halt. Preise für Schienentransporte von China nach Europa sind in die Höhe geschnellt. Der Preisanstieg erreichte in den letzten zwei Wochen nach Angaben von Branchensprechern extremes Niveau. Noch bleibt abzuwarten, wie lange dieser Effekt anhält.

Forderungen an die chinesische Regierung, den Schienentransport von Lithium-Ionen-Batterien freizugeben, werden lauter. Auch in der vergangenen Woche sprachen sich viele Branchenbetreiber aus dem Schienenverkehr für die Freigabe aus. Hintergrund: der Bedarf an Elektrofahrzeugen in Europa boomt und immer mehr E-Fahrzeuge und Komponenten werden in China produziert. Bislang dürfen entsprechende Ladungen aus China aus Sicherheitsgründen nur auf dem Seeweg transportiert werden (Quelle: railfreight.com).


AKTUELLE LAGE WELTWEIT

CHINA

Weiterhin ist freies Equipment in den chinesischen Häfen knapp. Aufgrund der wenigen freien Container stehen Speditionen in China aktuell unter enormem Druck. Laut Leasing-Plattform „Container xChange“ gebe es kaum Anzeichen für baldige Entspannung. Equipment-Engpässe würden noch länger bestehen bleiben, so die Auswertung der Lage. Durchschnittspreise für gebrauchte Container seien zwischen November 2020 und März 2021 um 94% gestiegen.

Der Export per Luftfracht zieht aktuell deutlich an. Volumina aus China heraus steigen von Woche zu Woche, insbesondere in Richtung USA. Ursache: höhere Renditen in die USA locken Carrier auf die entsprechenden Transpazifik-Routen (Quelle: theloadstar.com).

MEXIKO

Für Seefracht Export liegen Raten weiter auf hohem Niveau - sowohl nach Asien als auch nach Europa. Die gute Nachricht: bei Verfügbarkeit von Equipment aus China zeigt sich leichte Besserung. Für den Handel mit Europa sind Container weiter Mangelware. SENATOR INTERNATIONAL bietet mit dem LCL Consol Service gute Option auf dem Seeweg von Hamburg nach Altamira und Veracruz (Mexiko).

Auf dem Luftweg verkehren auf der "SAB" SENATOR Atlantic Bridge regelmäßig eigenkontrollierte Frachtflüge von und nach Mexico City (MEX).

SÜDAFRIKA

In der vergangenen Woche kam es im Straßengüterverkehr aus Südafrika in Nachbarländer zu Verzögerungen an mehreren Grenzübergängen. Betroffen war unter anderem die Botswana-Route an der wichtigen Grenzstation Groblersbrug. Mittlerweile sind die Staus aufgehoben.

USA

Für Seefracht in Richtung USA boomt die Nachfrage: das Importvolumen an der US-Westküste stieg im März 2021 um 57% gegenüber dem Vorjahr, an der Ostküste um 38%. Die Häfen an der Westküste sind weiterhin stark frequentiert. Dies betrifft sowohl Los Angeles - Long Beach als auch Oakland. Die Staus vor den Häfen werden sicher noch länger anhalten.

In der Luftfracht liegen Raten für US-Importe auf sehr hohem Niveau. Das Inlandsluftfrachtaufkommen stieg zuletzt um 17% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Weiterhin steigt die Nachfrage nach Inlandsflügen für Passagiere, was auch Auswirkungen auf den Luftfrachtverkehr haben wird.

Die Überlastung des internationalen Flughafens Chicago O'Hare hat sich weiter verschlechtert. Der Grund: eine durch COVID-19 bedingte dramatische Personalsituation und Verzögerungen bei der Bodenabwicklung. Als Reaktion darauf wird der Chicago Rockford International Airport (RFD) von immer mehr Logistikunternehmen genutzt (Quelle: freightwaves.com). SENATOR INTERNATIONAL bietet auf der "SAB" SENATOR Atlantic Bridge mehrmals pro Woche eigenkontrollierte Frachtflüge zwischen Frankfurt-Hahn (HHN) und RFD sowie Frankfurt International (FRA) und RFD an.


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