+++ ALWAYS UP TO DATE Week 2 +++

Regelmäßige Informationen über aktuelle Entwicklungen

Was prägt derzeit den Markt für Luftfracht? Was für Seefracht? Was auf der Bahnverbindung mit China? Wissenswertes lesen Sie hier.

LUFTFRACHT

Der große Peak vom Jahresende 2020 ist durch. Über Neujahr stabilisierte sich die Auslastung auf vielen Strecken. In dieser Woche zieht die Nachfrage wieder an. Noch sind Kapazitäten auf unseren "SAB" Routen vorhanden. Doch der Markt bleibt volatil.

Bedingt durch Chinese New Year werden die üblichen Engpässe von und nach Asien erwartet. Aktuell ist die Lage überschaubar. Es ist davon auszugehen, dass Effekte im Markt kurzfristig spürbar werden.

SEEFRACHT

Für Export nach Asien bleibt die Marktlage auch zu Jahresbeginn kritisch. Das heißt: volle Schiffe, hohe Nachfrage vor Chinese New Year. Raten bleiben auch im Februar auf hohem Niveau. In ganz Europa sind Container längst Mangelware. Reeder erheben Zuschläge aufgrund des Ungleichgewichts. Export bleibt über Chinese New Year volatil. Mit Erholung ist frühestens Ende März zu rechnen.

Hapag Lloyd verhängt für Exporte nach Kalkutta einen Buchungsstopp. Die Beschränkung gilt für Fracht via Singapur, Colombo und Krishnapatnam.

Britische Häfen sind überlastet. Auch Hubs wie Port Kelang (Malaysia) melden Verzögerungen. Es kommt vereinzelt zum Auslassen von Schiffsanläufen für diese verstopften Häfen. Für Südchina kündigen einige Feeder-Operator eine vorübergehende Aussetzung ihrer Dienste bis Ende Februar an. Der Grund: schärfere Quarantänebestimmungen in chinesischen Häfen.

In Richtung Nord- und Südamerika startet das neue Jahr ebenfalls mit vollen Schiffen. Einige Carrier nehmen für Januar keine Buchungen mehr an. Erneut steigen Raten oder PSS (Peak Season Surcharge) und EIS (Emergency Imbalance Surcharge) fällt an.

Nach Südamerika löst sich der Rückstau der Feiertage nur langsam. Überall volle Schiffe. Doch speziell auf dieser Route ist davon auszugehen, dass sich die Lage bald normalisiert. Raten sind stabil und größtenteils bereits bis Ende März 2021 verlängert.

Generell gilt: Buchungen so früh wie möglich platzieren, um Kapazität und Equipment zu sichern.

BAHNFRACHT

Der Schienengüterverkehr zwischen Europa und China erzielte 2020 ein bemerkenswertes Wachstum: Mehr Züge, mehr Volumen, neue Ziele auf den eurasischen Routen. Viele Kunden sind umgestiegen vom Luft- oder Seeweg auf die Schiene. Das brachte neue Rekorde. Zugleich entstanden mit Rückstau und langen Wartezeiten an den Grenzübergängen neue Herausforderungen. Weiterhin muss mit Verzögerungen beim Import gerechnet werden. Dagegen läuft Export gen Fernost stabil.

China Railway greift in den Markt ein und reduziert Abfahrten ab 18. Januar 2021. Backlog wird so vor Chinese New Year noch weiter verschärft. Noch ist unklar, für wie lange die staatliche Bahngesellschaft die Reduzierung aufrechterhalten wird.


AKTUELLE SITUATION WELTWEIT

CHINA

In China werden seit kurzem wieder neue Fälle von COVID-19 registriert. Der Ausbruch ist bislang lokal auf wenige Provinzen begrenzt. Insbesondere Liaoning und Hebei, zwei Hauptproduktionsregionen in Nordchina, sind betroffen. Die Zentralregierung in Peking hat strenge Auflagen für alle LKW eingeführt, die aus Hebei oder aus Zonen mit mittlerem / hohem Risiko in den Großraum Peking einfahren. Laut Erlass müssen Fahrer ein negatives Test-Ergebnis vorlegen, um Sperren noch passieren zu dürfen. Mehrere Autobahnen in Fahrtrichtung Peking wurden komplett gesperrt.

Diese Faktoren müssen beachtet werden. Für Chinese New Year (11. – 26. Februar 2021) wird wieder mit grosser Reisewelle im gesamten Land gerechnet.

USA

Die USA haben Bedingungen für Flugzeugzulassungen verschärft. Damit sichert der Staat der Bundesluftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) eine stärkere Stellung bei der Zulassung neuer Typen zu. Der neue Entscheid resultiert aus der Aufarbeitung zweier Boeing 737 Max-Abstürze aus 2018 und 2019.

Auf dem Seeweg zwischen USA und Asien sorgt Chinese New Year wie jedes Jahr für Engpässe in Lieferketten. Volumina von Fernost brechen deutlich ein, da die Produktion in China während der Feiertage runterfährt. Reeder streichen vorübergehend Abfahrten, Importeure ziehen Shipments auf die Zeit vor den Feiertagen vor. Währenddessen und die Zeit danach fehlt Kapazität beim Export ex Nordamerika. Auswirkungen sind zu erwarten (Quelle: freightwaves.com).


Mit SENATOR INTERNATIONAL bleiben Sie Up To Date

Wir nutzen Cookies, um Ihnen die bestmögliche Nutzung unserer Website zu ermöglichen und unsere Kommunikation mit Ihnen zu verbessern. Treffen Sie hier Ihre persönliche Präferenz:

Erforderliche Cookies helfen dabei, eine Website nutzbar zu machen, indem sie Grundfunktionen wie Seitennavigation und Zugriff auf sichere Bereiche der Website ermöglichen. Die Website kann ohne diese Cookies nicht richtig funktionieren.

Diese Cookies werden genutzt, um Funktionen der Website zuzulassen, die Ihnen eine möglichst komfortable und auf Ihre Interessen zugeschnittene Nutzung ermöglichen. Des Weiteren hilft uns die Analyse des Nutzerverhaltens ebenfalls, die Qualität unserer Webseite fortlaufend zu verbessern.