+++ ALWAYS UP TO DATE WEEK 34 +++

Regelmäßige Informationen über aktuelle Entwicklungen

Was prägt derzeit den Markt für Luftfracht? Was für Seefracht? Was auf der Bahnverbindung mit China? Wissenswertes lesen Sie hier.

GENERELLE INFORMATION

Der Krieg in der Ukraine und hohe Energiekosten halten den Markt weiterhin in Atem. Für alle Verkehrsträger bleibt die Lage herausfordernd.

SENATOR ist entsprechend der Entwicklung am Markt auch weiterhin von schwankenden Preisen betroffen. Dies kann je nach Fall für bestimmte Sendungen Zuschläge bedeuten. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre(n) persönlichen SENATOR-Ansprechpartner(in).

LUFTFRACHT

Allgemein entspannt sich die Lage am Luftfrachtmarkt. Das liegt unter anderem an der noch immer andauernden Ferien- und Urlaubszeit der vergangenen Wochen. Diese schlägt sich erstmals nach der Pandemie wieder auf die allgemeine Marktlage in Bezug auf Kapazität nieder.

Auch die Situation in China, speziell in Shanghai, zeigt sich der Luftfrachtmarkt stabiler als noch vor einigen Wochen. Die einst harten Lockdowns sind beendet. Der Trend geht weiter hin zur Normalität.

Die Preise für Flugzeugtreibstoff stabilisieren sich weiter und verweilen seit einigen Wochen auf aktuellem Niveau.

Auf der "SAB" SENATOR Atlantic Bridge in Richtung USA ist die Auslastung weiterhin hoch. SENATOR hat sich bereits um Alternativkapazitäten bemüht, um auch weiterhin den gewohnten Service zu bieten.

Auf der "SAB" SENATOR Africa Bridge von Deutschland nach Südafrika gibt es noch Restkapazitäten. Sprechen Sie uns gern an.

Bei Lufthansa-Cargo stehen die Zeichen auf einen Streik der Piloten. Grund dafür ist ein offener Tarifkonflikt. Nach Informationen von aero.de sind Sondierungen zwischen Lufthansa und der Vereinigung Cockpit nach 4 Verhandlungsterminen geplatzt.

SEEFRACHT

Die Schiffe auf dem Americas Trade sind nach wie vor gut ausgelastet. Weiterhin kommt es zu Staus, die Verspätungen auf den Trades USA / Canada / Mexico nach sich ziehen. Das Importvolumen bleibt hoch, eine kurzfristige Verbesserung wird nicht erwartet.

Richtung Südamerikas Ostküste gestaltet sich die Auslastung etwas schwächer, Richtung Südamerikas Westküste verbleibt sie hoch. Raten bewegen sich stabil auf hohem Niveau.

Im britischen Hafen Felixstowe läuft ein achttägiger Streik. Im größten Containerhafen des Vereinigten Königreiches haben seit 21. August fast 2.000 Beschäftigte die Arbeit niedergelegt und fordern eine bessere Bezahlung. Eine Reihe von Reedereien, darunter Maersk und Cosco, werden in dieser Zeit keine Anläufe durchführen. Zeitgleich plant der britische Hafen Liverpool ähnliche Proteste. (Quelle: splash247.com)

Die Verhandlungen um die Tarifverträge der Hafenarbeiter in den deutschen Nordseehäfen bleiben ergebnislos. Nun wächst der Einigungsdruck am 24. August, dem letzten Verhandlungstermin. Sollten beide Parteien in dieser 10. Verhandlungsrunde keinen Kompromiss schließen, besteht die Gefahr von neuen Streiks.

Die großen Wasseradern Europas führen aufgrund hoher Temperaturen und anhaltender Dürre Niedrigwasser. Normalerweise beträgt im Rhein im August die Durchschnittstiefe ca. 2m, aktuell ist diese auf unter 1m gefallen. Die Folge: Die Schiffe werden nur noch zu einem Bruchteil beladen, die Einstellung des Schiffsverkehrs ist nicht ausgeschlossen.

BAHNFRACHT

Als Folge der Kriegssituation in der Ukraine bleibt unser Service SARB (SENATOR Asia Rail Bridge) weiterhin ausgesetzt. Aktuell werden keine Buchungen angenommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.  

Auf der Neuen Seidenstraße verkehrt ein neuer Dienst, der den Hafen Lianyungang mit Usbekistan verbindet. Dieser gilt als Meilenstein in der Entwicklung des chinesischen Hafens als Tor nach Zentralasien. Der erste Zug startete am 13. August von Wuxi nach Lianyungang. Der Hafen ist einer der 10 größten in China und 30 größten weltweit. Die Fahrtzeit nach Usbekistan beträgt 20 Tage. (Quelle: railfreight.com).

AKTUELLE LAGE WELTWEIT

BRASILIEN

Die Wiederaufnahme von Passagierflugzeugen mit Frachtoption (PAX) hat für mehr Kapazität auf dem Luftfrachtmarkt gesorgt. Zusätzlich führt die landesweite Nebensaison für verderbliche Produkte zu einer Nachfragensenkung.

Im Oktober wird in Brasilien gewählt, dabei handelt es sich um eine Richtungswahl. Das Duell findet zwischen dem rechtspopulistischen Bolsonaro und dem linken Ex-Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva statt. Offizieller Start des Wahlkampfs war am 16. August. Nachdem ein mutmaßlicher Anhänger Bolsonaros kürzlich einen Funktionär der Arbeiterpartei erschoss, ist die Sorge vor zunehmender Gewalt im Wahlkampf groß (Quelle: euronews.com)  

CHINA

Etwa die Hälfte der Gesamtfläche Chinas ist von extrem hohen Temperaturen betroffen. Hitzewellen und Dürren führen derzeit zur Beeinträchtigung der Stromversorgung, Stopp der Schifffahrt und Gefährdung von Ernten. Fabriken werden aufgrund von Stromengpässen geschlossen, was zur Störung der Lieferketten führt (Quelle: scmp.com).

MEXIKO

Bei Seefracht sind die Frachtraten aus Asien weiter gesunken, und der Hafen Manzanillo ist stark überlastet. Diese Umstände führen zum Betreiben von strategischen Lagern. Alles mit dem Ziel, Kosten zu vermeiden, Bestände zu kontrollieren und Lieferungen auf dem Landweg durchzuführen.

Bei der Seefracht von Europa nach Mexiko gibt es nach wie vor Kapazitätsengpässe. Buchungen sollten daher mindestens drei Wochen vor Abfahrt erfolgen.

Seit Beginn der Pandemie zeigt sich der Luftfrachtmarkt von Asien nach Mexiko ein wenig entspannter in Bezug auf Raten und Kapazitäten. Gutes Timing für Importeure.

Der Luftfrachtexport von Mexiko nach Europa bietet ebenfalls ausreichend Kapazitäten. Mit unserem “SAB“ können speziell verderbliche Waren oder andere Produkte innerhalb unseres Netzwerks optimal transportiert werden.

SÜDAFRIKA

Die Kraftstoffpreise in Südafrika für Benzin und Diesel werden voraussichtlich Anfang September um knapp 10 % gesenkt. Gründe sind der weltweite Rückgang der Ölpreise und ein etwas stärkerer ZAR. Die offiziellen Preise werden kurz vor Monatsende August bekanntgegeben.

Der Energieversorger Eskom kämpft auch weiterhin um die Stabilisierung des nationalen Stromnetzes, eine Besserung wird in absehbarer Zeit nicht erwartet. Das bedeutet auch weiterhin Stromausfälle von ca. 2 bis 4 Stunden für Unternehmen und Haushalte.

Cosatu, ein Zusammenschluss von Gewerkschaften mit mehr als 600.000 Beschäftigten, hat für den 24. August zum landesweiten Streik aufgerufen, auch die Arbeitnehmer, die nicht in Gewerkschaften organsiert sind. Mit dieser Protestaktion wird an die Regierung appelliert, auf hohe Kraftstoffpreise, steigende Inflation und hohe Lebenshaltungskosten zu reagieren. Die Auswirkungen auf die Wirtschaft sind momentan nicht absehbar.

Die Regierung Südafrikas sucht private Beteiligungen am Betrieb einiger südafrikanischer Häfen. Zehn Unternehmen kamen jetzt in die engere Auswahl, Vorschläge für die Verwaltung der Containerterminals in Durban und Queberha (Port Elizabeth) einzureichen. Die Entscheidung über die Ernennung der Partner wird Mitte 2023 erwartet.

USA

Der Umschlag in Los Angeles, im größten Containerhafen Amerikas, betrug im Juli 935.345 TEU. Das ist in einem Juli der höchste Wert in der Geschichte des Hafens. Laut Gene Seroka, Geschäftsführer des Hafens, könnten die Zahlen im August zurückgehen, ein Wendepunkt. Die Gründe: Die Aufträge von chinesischen Fabriken lassen nach, und einige Einzelhändler verzeichnen weiterhin hohe Lagerbestände.

Unterdessen ist die Warteschlange von Containerschiffen vor der Küste auf ein sehr niedriges Niveau gesunken. Nach Angaben der Marine Exchange of Southern California befanden sich am 17. August nur noch 15 Containerschiffe auf Warteposition in Los Angeles/Long Beach, im Januar waren es noch 109. Der Tiefststand wurde am 10. August mit 9 Schiffen erreicht. (Quelle: freightwaves.com).

Mit SENATOR INTERNATIONAL bleiben Sie Up To Date

Wir nutzen Cookies, um Ihnen die bestmögliche Nutzung unserer Website zu ermöglichen und unsere Kommunikation mit Ihnen zu verbessern. Treffen Sie hier Ihre persönliche Präferenz:

Erforderliche Cookies helfen dabei, eine Website nutzbar zu machen, indem sie Grundfunktionen wie Seitennavigation und Zugriff auf sichere Bereiche der Website ermöglichen. Die Website kann ohne diese Cookies nicht richtig funktionieren.

Diese Cookies werden genutzt, um Funktionen der Website zuzulassen, die Ihnen eine möglichst komfortable und auf Ihre Interessen zugeschnittene Nutzung ermöglichen. Des Weiteren hilft uns die Analyse des Nutzerverhaltens ebenfalls, die Qualität unserer Webseite fortlaufend zu verbessern.