+++ ALWAYS UP TO DATE WEEK 37 +++

Regelmäßige Informationen über aktuelle Entwicklungen

Im Folgenden erhalten Sie einen neuen Überblick über die aktuelle Marktsituation.

LUFTFRACHT

In Richtung Nordamerika liegt die Auslastung der SENATOR Atlantic Bridge weiter auf einem hohen Niveau. Teilweise sind die Kapazitäten bereits 5 bis 6 Tage vor Abflug ausgebucht. Für Südafrika besteht eine moderate Buchungslage auf der SENATOR Africa Bridge.

Nach erfolgreichem Start der SENATOR Asia Bridge Juli 2020 hat SENATOR INTERNATIONAL nun als Erweiterung eine Air-Sea-Lösung aus dem HUB in Singapur erarbeitet: Die Ware kann direkt von Singapur auf dem Seeweg nach Sydney, Melbourne und Perth in Australien transportiert werden.

SEEFRACHT

Die vom 1. bis 7. Oktober 2020 stattfindende Golden Week in China wird in den Kalenderwochen 45 / 46 voraussichtlich diverse Schiffsausfälle zwischen Europa und Asien nach sich ziehen. Viele Reeder-Allianzen haben die Schiffskapazität in Richtung Europa (Headhaul) für die Wochen 40 bis 44 eingeschränkt. Damit soll auf die geringere Nachfrage, aufgrund des Feiertags, reagiert werden.

Auf der Route von und nach Indien sorgt die COVID-19 Pandemie weiterhin für eine angespannte Lage. Es muss nach wie vor mit Verzögerungen gerechnet werden. Für den Export aus Indien sind volle und überbuchte Schiffe zu erwarten. Ebenso kommt es zu erheblichen Engpässen in der Container-Verfügbarkeit. Viele Reeder erhöhen die Raten oder erheben Zuschläge, die Spot-Raten steigen extrem. Experten erwarten, dass diese Situation noch für längere Zeit andauern könnte (Quelle: Alphaline Newsletter).

In Kanada kommt es, nach der streikbedingten, langen Schließung im Hafen von Montreal, in den drei Häfen Saint John, Halifax und Montreal weiterhin zu einem erheblichen Rückstau. Nachdem zuletzt viele Container in den Hafen von Halifax umgeleitet wurden, kommt es bei der Beförderung nach Montreal und Toronto zu Verzögerungen. Für alle Verladungen über diese drei Häfen sollte diese Situation einkalkuliert werden.
 

BAHNFRACHT

Die hohe Nachfrage für den Transport von China nach Europa hat auf der Neuen Seidenstraße zusätzliche Routen etabliert. Als Alternative zur traditionellen Route über die polnisch-weißrussische Grenze hat sich 2020 insbesondere die Route über Kaliningrad (Russland) erfolgreich bewehrt. Kaliningrad ist die russische Enklave zwischen Polen und Litauen.

Dank des Seehafens an der Ostsee ergibt sich für den Weitertransport auch die direkte Seeweg-Option, etwa nach Nordeuropa (Schweden, Finnland etc.) oder direkt nach Hamburg oder Rotterdam.

Der Vorteil dieser Route: Anstatt einer Transit-Zeit zwischen 18 bis 22 Tagen kann der Transport in 10 bis 13 Tagen abgewickelt werden, da hier der Flaschenhals zwischen Polen und Weißrussland umfahren wird.

AKTUELLE SITUATION WELTWEIT

CHINA

Chinas Status als Export-Weltmeister hat sich trotz der Pandemie weiter gefestigt. Die Daten aus August 2020 haben gezeigt, dass insbesondere medizinische Produkte und Elektronik-Artikel weltweit hoch gefragt sind. 

Die USA waren im August, den fünften Monat in Folge, der größte Abnehmer chinesischer Waren. Trotz der Gespräche über eine Entkopplung der beiden größten Volkswirtschaften der Welt, ist der Warenverkehr aus China in Richtung USA weiter konstant hoch (Quelle: South China Morning Post). 

Im Schiffsverkehr zwischen China und den USA liegen die Kosten für den Transport von Shanghai an die US-Westküste so hoch wie zuletzt 2009. Als Grund hierfür wird angegeben, dass die Nachfrage die zur Verfügung stehenden Kapazitäten übersteigt. Laut Shanghai Shipping Exchange (SSE) sind die Kosten zwischen Mai und August 2020 auf 3.639 US-Dollar pro 40-Fuß-Container (FEU) angestiegen.

INDIEN

Die COVID-19 Pandemie zeigt auf dem Subkontinent weiter schwere Auswirkungen. Trotz der hohen Zahl an Neuinfektionen wurden die staatlichen Vorschriften in verschiedenen Bundesstaaten gelockert und dem jeweiligen Infektionsniveau angepasst. Am 1. September 2020 erlaubte die Regierung viele Erleichterungen, zu denen auch die Wiederaufnahme des öffentlichen Verkehrs und zwischenstaatliche Reisen gehören.

Sowohl in der Luftfracht als auch in der Seefracht ist die Situation aus/nach Indien weiter schwierig. In beiden Segmenten hat das Exportvolumen zugenommen, während das Importvolumen sich nur langsam verändert. Aktuelle Prognosen gehen davon aus, dass die Situation in der Seefracht bis Februar 2021 kritisch bleiben könnte.

USA

United Airlines hat angekündigt, aufgrund der wirtschaftlichen Einbußen durch COVID-19 etwa 16.000 Stellen zu streichen. Die Cargo-Sparte ist hiervon weitestgehend nicht betroffen. Laut Unternehmen sind in diesem Segment weniger als 50 Stellen auf dem Prüfstand, weil die Luftfracht seit Monaten eine hohe Auslastung zeigt (Quelle: freightwaves.com).

Mit SENATOR INTERNATIONAL bleiben Sie Up To Date

Wir nutzen Cookies, um Ihnen die bestmögliche Nutzung unserer Website zu ermöglichen und unsere Kommunikation mit Ihnen zu verbessern. Treffen Sie hier Ihre persönliche Präferenz:

Erforderliche Cookies helfen dabei, eine Website nutzbar zu machen, indem sie Grundfunktionen wie Seitennavigation und Zugriff auf sichere Bereiche der Website ermöglichen. Die Website kann ohne diese Cookies nicht richtig funktionieren.

Diese Cookies werden genutzt, um Funktionen der Website zuzulassen, die Ihnen eine möglichst komfortable und auf Ihre Interessen zugeschnittene Nutzung ermöglichen. Des Weiteren hilft uns die Analyse des Nutzerverhaltens ebenfalls, die Qualität unserer Webseite fortlaufend zu verbessern.