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Was prägt derzeit den Markt für Luftfracht? Was für Seefracht? Was auf der Bahnverbindung mit China? Wissenswertes lesen Sie hier.

LUFTFRACHT

Global ziehen Raten wieder an. Besonders nach Südamerika steigen Preise deutlich und liegen schon wieder auf Peak Niveau aus dem 4. Quartal 2020.

Auslastung der Flugzeuge nach China ist kurz vor den Feiertagen zu Chinese New Year deutlich gestiegen. Gleiches gilt für Importe aus China. Aufgrund des enormen Bedarfs an PPE (Personal Protection Equipment, Atemschutzmasken etc.) steigt die Nachfrage. Freie Plätze werden rar. Zur Verbesserung der Lage bietet SENATOR INTERNATIONAL zusätzliche Charterflüge nach Deutschland.

Strenge Quarantänebeschränkungen in Europa verursachen Verzögerungen für die gesamte Region. Jüngst kündigte KLM an, Frachtflüge komplett zu streichen. Grund waren politische Entscheidungen in den Niederlanden. Inzwischen wurde der Plan revidiert. Auch andere Fluggesellschaften kämpfen mit Folgen der COVID-19-Restriktionen. Neben Knappheit und Engpässen in der Luft stockt es vielerorts am Boden. Ground Handling in Frankfurt braucht bis zu zwei Tage nach ETA, um Sendungen zur Weiterleitung einzuchecken.

Ab sofort bietet SENATOR INTERNATIONAL in direkter Nähe des Greenville-Spartanburg International Airport (GSP) ein hochmodernes Lager. „State of the art“. Der Neubau mit knapp 7.000 Quadratmetern befindet sich in Duncan, South Carolina. Direkte Anbindung an die Interstate 85 und zu Werken der Automobilindustrie sind Pluspunkte. GSP Airport liegt ganz nah: Von dort sind es nur 5 Meilen. Wichtigster Ansprechpartner für direkte Anfragen ist Arie Ooms / Director Logistics Americas: arie.ooms@atl.senator-international.com.

SEEFRACHT

Für Export und Import Asien sind Schiffe unverändert voll. Randvoll. Massiv überbucht. Raten bleiben auf höchstem Niveau. Heiß umkämpfte Restplätze sind nur zu extrem hohen Tagespreisen zu haben. Neben extremer Knappheit an Schiffsraum fehlen leere Container. Getrieben wird die Marktentwicklung nicht von künstlicher Verknappung wie oft genug in der Vergangenheit. Diesmal ist es selbst für die Jahreszeit vor den chinesischen Feiertagen nochmal gesteigert: Nachfrage. Zu viel Ladung auf einmal. Und in Europa? Auch beim Export ist Equipment äußerst knapp. Durch den Brexit sind Häfen überlastet. Die Folge: Abfahrten verzögern sich zurzeit bis zu 10 Tage. Bis Chinese New Year bleibt die Lage angespannt. Und danach kann es dauern, bis Rückstaus abgebaut sind.

Derzeit prüfen viele Reedereien, wie sie sich nach Chinese New Year aufstellen. Üblicherweise kommt dann der Nachfrageeinbruch. Dann Abfahrten reduzieren? Das wäre der übliche Marktmechanismus. Noch ist die Lage schwer kalkulierbar.

Auch in Richtung Nordamerika und Mexiko sind Schiffe weiterhin voll. Reeder reagieren: weitere PSS (Peak Season Surcharge) und andere Zuschläge sind die Folge. Leere Container? Mangelware. In den USA sind einige Häfen überlastet. Das zieht Verzögerungen im Schienenverkehr (Inland Ramps) nach sich. Und LKW-Unternehmern fehlen Fahrer.

Richtung Südamerika ist Platz an Bord bei den meisten Carriern gut vorhanden. Doch auch hier ziehen globale Ungleichgewichte Kreise. Nicht immer stehen sofort leere Container zur Verfügung.

BAHNFRACHT

Raten auf der Bahnverbindung von Europa nach China sind sowohl für FCL (Full Container Load) als auch LCL (Less than Container Load) gestiegen. Chinese New Year kurbelt die Preisspirale an.

Unpaarigkeit der Verkehre bewirkt Verknappung von Containern in China. Nach wie vor ist die Nachfrage für Importe aus Fernost deutlich höher als beim Export dorthin. Das treibt Preise für westgehende Container in die Höhe. Die Route dürfte Corona-bedingt auf unbestimmte Zeit unausgeglichen bleiben, wie Experten vermuten (Quelle: railfreight.com).

AKTUELLE SITUATION WELTWEIT

BRASILIEN

Am vergangenen Wochenende hat Brasilien begonnen, zwei Millionen importierte COVID-19-Impfstoffe von AstraZeneca aus Indien zu verteilen. Dies teilt das staatlich kontrollierte Fiocruz-Institut mit. Zeitgleich finden in mehreren Großstädten des Landes Demonstrationen gegen die Politik des Präsidenten Jair Bolsonaro statt. Weiterhin ist Brasilien von der Pandemie besonders schwer getroffen.

CHINA

In einzelnen Regionen des Landes treten neue Fälle von COVID-19 auf. Im Norden sind die Provinzen Liaoning und Hebei betroffen. Im Raum Peking kommt es dadurch zu Auswirkungen auf den Warenverkehr. Auch in der Hauptstadt gelten strenge Maßnahmen und scharfe Kontrollen. Nach positiven Tests von Personal wurden Logistikeinrichtungen teils vorübergehend geschlossen.

USA

Besonders Häfen der Westküste sind massiv überlastet. Händler verlagern Lieferungen per Seefracht teils an die Ostküste.

United Airlines nimmt erstmals reine Frachterdienste nach Atlanta (ATL) auf – mit Passagierflugzeugen ohne Passagiere. Der Großflughafen in den Südstaaten wird nun dreimal wöchentlich von Frankfurt (FRA) aus mit Boeing 787 bedient. Hohe Exportnachfrage. Auch Virgin Atlantic plant aufgrund steigender Nachfrage die Ausweitung ähnlicher Dienste.

Neueste Statistiken für 2020 zeigen einen Höchststand der Luftfrachtraten. Insbesondere die wichtigen Ost-West-Handelsrouten waren im vergangenen Jahr betroffen.


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