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Was prägt derzeit den Markt für Luftfracht? Was für Seefracht? Was auf der Bahnverbindung mit China? Wissenswertes lesen Sie hier.

LUFTFRACHT

Die Nachfrage nach freier Kapazität ist global sehr hoch, teilweise extrem. Besonders für Importe aus China ist die Lage kritisch. Platz im Flugzeug ist Mangelware. Es fehlt weiter an Equipment. Zugleich schießt die Nachfrage hoch.

Für Exporte in die USA bietet unsere "SAB" SENATOR Atlantic Bridge trotz hoher Auslastung eine gute Option. Der Vorteil: Own Controlled Flights - unsere selbst kontrollierten Flüge - reagieren flexibler auf Marktschwankungen. Hilfreich insbesondere für zeitkritische Sendungen.

Auch die Auslastung Richtung Südafrika ist weiterhin angespannt. Für alle Buchungen gilt: Rechtzeitig planen und partnerschaftlich den Spediteur so früh wie möglich einbinden.

SEEFRACHT

Die Situation für Import und Export bleibt äußerst angespannt. Längst gehen Raten auf einigen Strecken durch die Decke. Und obendrauf kündigen Reeder weitere und immer noch zusätzliche Zuschläge an. Teils kreativ betitelt: Peak Season Surcharge, Equipment Imbalance Surcharge, Rate Recovery Surcharge etc. Manches Angebot spiegelt nur versteckt die wahren Kosten.

Zwischen den Feiertagen rund um Weihnachten und Neujahr werden Blank Sailings erwartet. Reeder reagieren auf Werksferien und kurzfristig nachlassende Nachfrage. Das dürfte die Situation eher verschärfen. Und China? Sprengt alle Erwartungen. Die Nachfrage für Güter aus dem Reich der Mitte verschärft Engpässe. Noch mehr Lust auf Made in China hat Nordamerika. So werden Schiffe und Container auf die Pazifik-Route verlegt. Diese fehlen dann für die Reise nach Europa.

Abfahrten im Dezember sind nahezu ausgebucht. Selbst wo es noch Platz an Bord gibt, fehlt oft der leere Container. Eng wird es auch in deutschen Hinterland-Depots. Es mangelt am richtigen Equipment zur richtigen Zeit.

Für den Export bleibt die Marktlage bis Chinese New Year kritisch und wird sich voraussichtlich vor Ende März 2021 nicht entspannen. Rückstau in Häfen von Großbritannien bis Australien führt zu Verschiebungen im Fahrplan. Die Folge: Verspätungen und das kurzfristige Auslassen mancher Häfen.

Strikte Quarantänebestimmungen für Schiffsbesatzungen führen vorübergehend zum Ausfall geplanter Abfahrten. Südchina greift besonders durch. Bis Ende Februar werden dort Fahrpläne durcheinander gewirbelt.

Auch für Reefer-Exporte nach China wird es eng. Ursache sind dort strengere Zollinspektionen und Desinfektionsvorschriften bei der Einfuhr von Lebensmitteln. Kühlcontainer stehen begrenzt zur Verfügung. Reefer-Zuschläge sind angekündigt, neue Buchungen werden teils abgelehnt.

BAHNFRACHT

Auch hier führt Mangel an leeren Containern derzeit zu Engpässen. Importe sind massiv beeinträchtigt. Das Ungleichgewicht zwischen Export und Import schadet dem Import und hilft dem Export. Von Europa nach China läuft es weiterhin richtig rund. Kostengünstig und effizient laufen Buchungen auch kurzfristig durch. Transporte von Europa nach Asien (eastbound) finden demnach freie Kapazität. Für Westbound aus China heraus ist die Lage dagegen kritisch.

AKTUELLE SITUATION WELTWEIT

CHINA

Zollbehörden in China melden für November 2020 ein neues Rekordniveau beim Export. Im Vergleich zum November 2019 stieg die Ausfuhr um satte 21,1 Prozent. Auch gemessen am Wert in US-Dollar somit der größte Zuwachs in der Geschichte der Nation. China profitiert von den strikten Lockdown-Maßnahmen in Europa und der westlichen Welt (Quelle: South China Morning Post).

USA

Auch Seefracht über den Nordatlantik läuft auf sehr hohem Niveau. Fast alle Reedereien melden ausgebuchte Schiffe bis Ende des Jahres. Selbst Premium Produkte wie CMA CGM „SeaPriorityGo“ sind nicht mehr verfügbar. Die Chance, durch kurzfristige Stornierungen Platz für einzelne Container zu ergattern, ist möglich, doch sehr gering. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass Reeder Buchungen kurzfristig stornieren, weil leere Container fehlen. Das hat Auswirkungen für alle Buchungen aus/nach Nordamerika wie auch teils für Lateinamerika.

Generell wächst die Sorge auf Unterbrechungen der Lieferketten aufgrund immer noch steigender Zahlen von Covid-19-Infektionen. Das erschwert Vorbereitungen zur Verteilung von Impfstoffen. Der Luftfrachtmarkt über den großen Teich steht unter Druck. Auch Flüge über den Pazifik sind stark betroffen. Eine Flut annullierter Frachtflüge nach Los Angeles (LAX) spiegelt die Lage wider. Dutzende Verbindungen nach LAX wurden gestrichen. Auch andere Destinationen in den USA werden davon beeinträchtigt. Der Stand an Krankmeldungen im Segment Transport und Logistik hat sich im November im Vergleich zum Vormonat mehr als verdoppelt (Quelle: theloadstar.com).

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