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Regelmäßige Informationen über aktuelle Entwicklungen

Was prägt derzeit den Markt für Luftfracht? Was für Seefracht? Was auf der Bahnverbindung mit China? Wissenswertes lesen Sie hier.

LUFTFRACHT 

Covid-19 erschwert weiterhin weltweit eine verlässliche Planung. Es kann nach wie vor kurzfristig zu Personalausfällen bei Piloten oder der Bodenabfertigung kommen. Zurzeit laufen die Flugpläne unserer "SAB" wie geplant. Besser als vielerorts im Markt.

In Richtung USA ist die Auslastung auf der "SAB" SENATOR Atlantic Bridge von und nach Greenville-Spartanburg (GSP) aktuell hoch. Nach Chicago-Rockford (RFD) sind freie Kapazitäten verfügbar. Gleiches gilt für den Dienst nach Mexiko-Stadt (MEX): Platz auf diesen Flügen ist vorhanden und kann gebucht werden.

In Richtung Südafrika sind verfügbare Kapazitäten derzeit knapp. Falls auf unserer "SAB" SENATOR Africa Bridge keine direkte Buchung geht, bietet SENATOR auch kommerzielle Alternativen an. Flexible Lösungen sind möglich.

Nachdem Ägypten im Herbst letzten Jahres bereits für Seefrachtsendungen ACID eingeführt hat, zieht jetzt die Luftfracht nach. ACID steht für Advance Cargo Information. Seit Ende Januar werden ACID-Bestimmungen versuchsweise auf allen nach Ägypten eingeführten Luftfrachtsendungen durchgeführt. Zum 1. April 2022 wird die Regelung für Importe dann verbindlich. Kunden mit Sendungen nach Ägypten sind verpflichtet, die ACID-Nummer (19-stellige Nummer zur Identifizierung der ACI-Sendung) vorab zu übermitteln.

SEEFRACHT  

Für Export von Europa nach Asien hat sich die Lage wenig verändert. In China kann es durch Nachwirkungen des chinesischen Neujahrsfestes (letzte Woche) sowie durch kurzfristige Lockdown-Maßnahmen zu Verzögerungen und längeren Wartezeiten kommen. In Richtung Australien/Neuseeland sind verfügbare Kapazitäten weiter knapp.

Für Import von Asien nach Europa dasselbe Bild wie zuletzt: Hohe Raten, wenig freie Plätze. In den kommenden Wochen wird viel von der Entwicklung in China abhängen. 

Für Exporte von Europa nach Nordamerika und Mexiko sind weiterhin volle Schiffe und überlastete Häfen in den USA spürbar. Insbesondere die Westküste – Los Angeles-Long Beach mit den meisten wartenden Schiffen – ist betroffen. Die Raten liegen aufgrund der kaum verfügbaren Kapazitäten auf hohem Niveau. Zugleich zieht dies einen historischen Tiefstand bei der Termintreue von Containerschiffen nach sich. Laut container-news.com ist die Fahrplanzuverlässigkeit zuletzt deutlich gesunken.  Im Jahr 2021 ging sie im Vergleich zum Vorjahr um 12,5% zurück. Darüber hinaus stieg die durchschnittliche Verspätung für Schiffsankünfte im Dezember 2021 auf 7,33 Tage (Quelle: container-news.com). Auch in Richtung Mexiko und Südamerika bleiben die Raten hoch, freie Plätze sind knapp.

BAHNFRACHT

Auf der Neuen Seidenstraße gibt es Grund zum Feiern: Am 29. Januar startete der 50.000ste Zug mit Bahnfracht von China nach Europa. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Xinhua begann die Verbindung im Jahr 2011 mit gerade einmal 17 Zügen. Im Laufe der Jahre haben sich die Zahlen jedes Jahr mehr als verdoppelt. Covid-bedingt nimmt der Stellenwert der Bahntrasse zwischen China und Europa stetig zu (Quelle: railfreight.com).

Auf der SARB (SENATOR Asia Rail Bridge) liegen die Laufzeiten für Export weiterhin stabil bei ca. 25 Tagen. Für Import etwas wechselhaft, doch Ausreißer mit mehr als 30 Tagen haben deutlich abgenommen. Im Februar kann SENATOR für Export nach China Top-Raten anbieten. Neue Export-Stationen sind Nanjing und Changsha. Für Buchungen oder Fragen wenden Sie sich gern direkt an railbridge@senator-international.com.

LOGISTIK  

Das Jahr 2022 beginnt auch in der Logistik mit vielen Herausforderungen. Die steigenden Corona-Infektionszahlen bringen täglich Auswirkungen. An unseren Logistikstandorten in Hamburg kann es daher aktuell zu kurzfristigen Personalengpässen kommen. Wir bitten Sie, dies bei Ihrer gesamten Lieferkettenplanung zu berücksichtigen. Derweil werden sämtliche Vorkehrungen getroffen, um Engpässe bestmöglich zu kompensieren.

Die gute Nachricht: Unsere Logistik in der Bredowstraße 28, 22113 Hamburg, hat noch Lagerstellplätze frei. Für Buchungen oder Fragen wenden Sie sich gern direkt per E-Mail an unsere Logistik: logistics@senator-international.com

AKTUELLE LAGE WELTWEIT

BRASILIEN

Für Luftfracht leiden die Kapazitäten weiter unter einem weitreichenden Flugverbot für Passagierflüge. Für alle Sendungen sollte weit im Voraus geplant werden. Für Import von Asien sind die Raten weiter hoch, weil die meisten Transporte aus Fernost via Europa abgewickelt werden. Im Flugverkehr mit den USA zeigt sich der Markt etwas flexibler: Ein Teil der Passagierflüge ist wieder im Betrieb.

Für Seefracht bleibt die Nachfrage wie zuvor hoch. Das bedeutet erneut steigende Raten. Die vielen überlasteten Häfen in Europa, Asien und Nordamerika machen es nicht einfacher. Für Export lassen sich einige Reeder zurzeit nicht auf neue Verträge ein. Auf den Routen nach Südamerika und Mexiko (Westküste) kommt es ebenfalls zu Beeinträchtigungen.

CHINA 

Chinas Tourismusbranche leidet massiv unter der Null-Covid-Strategie des Landes. Gegenüber 2019 betrugen die Einbrüche im Jahr 2021 50%. Reisebüros, Fluggesellschaften und die Hotelbranche sind gleichermaßen betroffen. Derzeit sei laut Beobachtern kein Ende der Krise in Sicht (Quelle: scmp.com).

Die Luftfracht von und nach China hat bedingt durch das chinesische Neujahrsfest und Covid-19 zuletzt einen leichten Dämpfer erlitten. Schwache Volumina trafen auf Kapazitätsrückgänge. Das hat auch Auswirkungen auf die Raten. Laut Branchenmedien zeige der Markt allerdings ein hohes Maß an Widerstandsfähigkeit (Quelle: theloadstar.com).

MEXIKO 

Für Luftfracht wirken sich Treibstofferhöhungen auf die Preise von Europa nach Mexiko aus. SENATOR bietet mit den eigenkontrollierten Flügen der "SAB" nach Mexiko-Stadt (MEX) eine ausgezeichnete Option. Für Import von China kommt es nach den Feierlichkeiten des chinesischen Neujahrsfestes zu Verzögerungen. Im Verkehr von und nach USA führt das dortige teils extreme Winterwetter zu Flugausfällen und Verspätungen.

Für Seefracht bleiben die Preise für Import von Europa zurzeit stabil. Importe von China sind auch hier von den Folgen des Neujahrsfestes betroffen: Wenige Optionen, kaum freie Plätze. 

SÜDAFRIKA 

Die Covid-Lage im Land hat sich wenig verändert. Trotz leicht steigender Fallzahlen durch die Omikron-Variante bleiben zuletzt beschlossene Öffnungen im täglichen Leben weiter bestehen.

Nach heftigen Regenfällen kam es seit vergangener Woche zu Überschwemmungen im Tiefland. Besonders die Region rund um die Hauptstadt Pretoria war betroffen. Überflutete Straßen führten zu Verkehrsbehinderungen auf wichtigen Routen.

Für Luftfracht normalisiert sich der Flugverkehr zunehmend. Vergangene Woche haben Emirates und Etihad die Wiederaufnahme von regelmäßigen Passagierflügen ab Anfang Februar angekündigt. Dank der Fracht-Option auf solchen regulären Flügen (PAX-Option) werden sich vermutlich auch die zuletzt feststellbaren Kapazitätsengpässe nach und von Südafrika zunehmend entspannen.

USA  

Die Schließung der US-kanadischen und US-mexikanischen Grenze für ungeimpfte und teilweise geimpfte Lkw-Fahrer bleibt nicht ohne Effekt. Die Auswirkungen werden vor allem auf dem Frachtmarkt zwischen den USA und Kanada zu spüren sein. Die Kapazitäten haben sich bereits erheblich verknappt. Die Preise auf dem Spotmarkt sind enorm gestiegen (Quelle: freightwaves.com).

Für Luftfracht beklagt American Airlines einen Mangel an genügend Flugzeugen. Der mit der voranschreitenden Impfkampagne einhergehende steigende Bedarf an Passagierflügen schränkt den Spielraum für reine Frachtflüge ein. Als Reaktion darauf hat die Fluggesellschaft ihre Frachtabteilung neu konfiguriert. Mithilfe der Maßnahmen soll dem Frachtgeschäft etwas Luft verschafft werden (Quelle: theloadstar.com).

Für Seefracht bleiben die Überlastungen nahezu aller wichtigen Containerhäfen ein entscheidender Faktor. Anfang Februar lagen vor Los Angeles-Long Beach 99 Schiffe vor Anker. Vor Oakland waren es 20, vor Savannah 6. Vor New York City/New Jersey 12. Bis auf Weiteres ist mit keiner Entspannung der Situation zu rechnen.

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