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Was prägt derzeit den Markt für Luftfracht? Was für Seefracht? Was auf der Bahnverbindung mit China? Wissenswertes lesen Sie hier.

LUFTFRACHT 

In Richtung USA besteht weiter eine hohe Nachfrage. Entsprechend hoch ist die Auslastung der Flüge unserer "SAB" SENATOR Atlantic Bridge. Für sämtliche Buchungen sollte möglichst weit im Voraus geplant werden. Die pandemiebedingten Personalengpässe bei Piloten und Kabinencrews haben sich zuletzt etwas entspannt. Zurzeit kommt es zu keinen nennenswerten Flugausfällen.

Mit den zunehmenden COVID-Lockerungen in Europa könnten ab Frühjahr die Passagierflüge zwischen Europa und USA wieder zunehmen. Dies würde dann zusätzliche Frachtkapazitäten (PAX) bedeuten. Vorerst bleibt der Effekt der aktuellen politischen Lockerungen allerdings abzuwarten.

In Richtung Südafrika zeigt unsere "SAB" SENATOR Africa Bridge ebenfalls eine hohe Auslastung. Nach wie vor gilt: falls aktuell keine direkte Buchung möglich ist, bietet SENATOR auch kommerzielle Alternativen an. Flexible Lösungen sind möglich.

Am Frankfurter Flughafen (FRA) hat sich die zuletzt angespannte Situation in der Bodenabwicklung deutlich entspannt. Der Betrieb vor Ort läuft wieder verhältnismäßig normal. Parallel dazu sind die ersten Wochen des Pilotprojekts der 1:1 Referenzierung bei der Zollabwicklung von Importsendungen erfolgreich verlaufen. SENATOR ist eine der ersten Speditionen, die das neue System im Rahmen der ersten Testwochen umgesetzt hat. Dies bedeutet für Kunden: die Prozessabwicklung dürfte in den kommenden Wochen immer reibungsloser vonstattengehen. 

SEEFRACHT  

Für Export von Europa nach Asien ziehen die Sturmtiefs von letzter Woche einige Probleme nach sich. Mittlerweile wurden kurzzeitige Sperrungen zwar wieder aufgehoben, der Rückstau könnte sich jedoch in den kommenden Tagen noch auf den Schiffsverkehr auswirken. Dies betrifft Hamburg, Großbritannien und auch die Benelux-Region. Für den Verkehr nach Fernost und China sorgt die strikte Null-Covid-Strategie weiterhin für mögliche Verzögerungen. Laut einer neuesten Untersuchung des Analyse-Dienstleisters Alphaliner bleibt die Verspätung ein spürbarer Faktor im Asien-Nordeuropa-Verkehr. Die Reisezeit hat sich ebenfalls verlängert. Im Fernost-Nordeuropa-Verkehr benötigen die Schiffe im Schnitt 17 Tage mehr als in den Pro-forma-Fahrplänen angekündigt.

Für Import von Asien nach Europa dasselbe Bild wie zuletzt: volle Schiffe, Raten auf hohem Niveau. Hinzu kommt eine auf das chinesische Neujahrsfest (CNY) und wiederholte COVID-bedingte Lockdowns in chinesischen Häfen folgende Überbuchungs-situation auf mehreren Routen. Dies betrifft zunehmend auch LCL-Buchungen. Fahrpläne können an vielen Stellen nicht eingehalten werden und es kommt mehr und mehr zu Umbuchungen. Dies sollte auch für LCL-Ladungen berücksichtigt werden.

Für Export von Europa nach Nordamerika und Mexiko besteht nach wie vor eine hohe Nachfrage. Verfügbare Plätze sind knapp. Vor wichtigen Häfen der USA stauen sich weiterhin die Schiffe. Auf der Route nach Mexiko kann es in den nächsten Wochen durch den Einsatz kleinerer Schiffe auf dem „The Alliance“-Service AL4 und durch angekündigte Hafenauslassungen zu weiteren Engpässen kommen. Dies sollte für etwaige Anfragen einkalkuliert werden.                                                                                    

Die heftigen Winterstürme von letzter Woche können im Binnenschiffverkehr noch längere Zeit für Verzögerungen sorgen. Für entsprechende Sendungen sollte der Status der geplanten Fahrt vorab dringend geprüft werden.

BAHNFRACHT

Der russische Intermodal-Operator TransContainer vereinfacht durch einen einheitlichen Frachtbrief den Schienengüterverkehr zwischen China und Europa. Der Dienst verbindet Wuhan in China mit dem deutschen Ostseehaften Mukran (Sassnitz). Durch den Einsatz eines einheitlichen CIM/SMGS-Frachtbriefs wird die Abfertigung beschleunigt. Laut Unternehmenssprechern reduziere das neue System darüber hinaus die Anzahl der Frachtpapiere und die anfallenden Transportkosten (Quelle: railfreight.com).

Nach den schweren Stürmen vergangene Woche kommt es auf vielen deutschen und europäischen Strecken zu Verspätungen. Durch blockierte Schienenabschnitte hat sich ein Rückstau gebildet. Wie lange die Einschränkungen anhalten werden, ist bislang nicht klar.

Auf der SARB (SENATOR Asia Rail Bridge) sind die Raten für Export in Richtung China zurzeit günstig. Auch die Importraten könnten im März ein wenig fallen. Die Transitzeiten haben sich mit ca. 20 Tagen wieder leicht verbessert. Für Buchungen oder Rückfragen wenden Sie sich gern direkt an: railbridge(at)senator-international.com


AKTUELLE LAGE WELTWEIT

BRASILIEN

Für Luftfracht hat sich die Kapazitäten-Situation leicht verbessert. Mehr Passagierflüge bedeuten mehr PAX-Optionen und verschaffen dem Markt etwas Luft. Die Raten sind Anfang des Jahres etwas gestiegen. Die beiden Flughäfen Guarulhos (GRU) und Viracopos (VCP) in São Paulo sind nach wie vor überlastet. Dies führt zu langen Wartezeiten für Exporte und Importe.

Für Seefracht sind die Schiffe im Export nach Europa und Südafrika voll. In Richtung Nordamerika hat sich die Lage ein wenig verbessert. Gleiches gilt für den Verkehr in Richtung Asien, zumindest für kleinere Sendungen. Eine hohe Nachfrage aus Europa und Asien treibt für den Import die Preise in die Höhe. Dieser Faktor sollte in Hinblick auf Vertragsverhandlungen berücksichtigt werden.

CHINA 

Im Zuge des G20-Gipfels in der indonesischen Hauptstadt Jakarta haben Chinas Wirtschaftsgremien Maßnahmen für eine „wachstumsfreundlichere Politik“ ab März angekündigt. Zuletzt traten bereits währungspolitische Neuregelungen in Kraft: eine Senkung des Mindestreservesatzes und eine Ausweitung des Zugangs zu Krediten für kleine Unternehmen. Weitere Maßnahmen könnten die Zinsdifferenz zwischen China und den USA wieder etwas ausgleichen (Quelle: scmp.com).

Die in Hongkong ansässige Fluggesellschaft Cathay Pacific leidet extrem unter den Covid-19-Begleiterscheinungen. Für den Jahresbeginn 2022 verzeichnete die Fluglinie erhebliche Einbrüche der Frachtkapazitäten von 21% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Was den Passagierverkehr angeht, beförderte die Fluglinie im Januar weniger als 25.000 Passagiere. Im Vergleich zu Pre-Covid bedeutet das einen Rückgang von 99,2%. Ein wesentlicher Grund dafür ist die strikte Null-Covid-Strategie in China und damit auch Hongkong. Bis auf Weiteres ist für die angeschlagene Fluggesellschaft keine Besserung in Sicht (Quelle: freightwaves.com).

MEXIKO

Für Luftfracht bleibt die Nachfrage extrem hoch. Die "SAB" SENATOR Atlantic Bridge von Frankfurt (FRA) nach Mexiko-Stadt (MEX) bleibt eine optimale Lösung für Frachtsendungen aus Europa. Auch hier ist die Auslastung gestiegen: planen Sie Ihre Buchungen möglichst frühzeitig.

Für Seefracht sind die Raten im Transfer mit Asien nach dem chinesischen Neujahrsfest leicht gesunken. Freie Plätze sind jedoch weiter Mangelware. Für Sendungen aus Europa bieten SENATOR mit dem eigenen LCL-Service eine hervorragende Option an. Auch hier sollte möglichst weit im Voraus gebucht werden.

SÜDAFRIKA 

Die Covid-Situation im Land hat sich weiter entspannt. Dafür stagniert die Impfkampagne: bislang wurden knapp 42% der Bevölkerung vollständig geimpft. Damit verfehlt die Regierung deutlich das ausgegebene Ziel, wonach zwei Drittel der Bevölkerung bis Ende 2021 geimpft werden sollten.

Im Überlandverkehr hat Botswana wieder strengere Protokolle für die Einreise ins Land eingeführt. Im LKW-Verkehr kommt es dadurch zu Staus und Verzögerungen. Am Grenzübergang Beitbridge zu Simbabwe kommt es ebenfalls zu spürbaren Verspätungen. Grund hierfür sind weitreichende Straßenbauarbeiten. Eine neue Umgehungsstraße soll den Verkehr ab Herbst diesen Jahres deutlich effizienter machen.

USA 

Die US-amerikanische Charterfluggesellschaft Atlas Air Worldwide hat im Jahr 2021 ein Rekordergebnis mit steigenden Umsätzen erzielt. Der Umsatz belief sich auf etwa 4 Mrd. USD, der Nettogewinn lag bei etwa 493 Mio. USD. Zudem konnten alle eingesetzten Frachtflugzeuge vom Typ B747-8F unter langfristige Verträge gestellt und damit die Kundenbasis weiter diversifiziert werden. Auch für das laufende erste Quartal 2022 erwartet der Konzern eine starke Leistung (Quelle: aircargonews.net).

Für Seefracht versucht der US-Bundesstaat Kalifornien, der Überlastung seiner wichtigsten Containerhäfen entgegenzuwirken. Jetzt hat die Regierung sechs Off-Dock-Anlagen mit einer Kapazität von rund 20.000 Containern verpachtet. Der am 15. Februar angekündigte Schritt ist der jüngste in einer Reihe von Maßnahmen. Die sechs Standorte befinden sich nordöstlich von Los Angeles und östlich von San Francisco. Von der Inbetriebnahme der neuen Anlagen erhofft man sich auch in den derzeit stark frequentierten Häfen wieder mehr Platz für Container (Quelle: theloadstar.com).

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