Infomail Februar 2014

Containerschiffe werden immer grösser. Diese Entwicklung setzt sich 2014 und 2015 fort. Dann wird erwartet, dass die Marke von 19.000 TEU geknackt wird.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Seefracht: Container Liniendienste
Containerschiffe werden immer grösser. Diese Entwicklung setzt sich 2014 und 2015 fort. Dann wird erwartet, dass die Marke von 19.000 TEU geknackt wird.

Diese Dimensionen werden massgeblich für das Fahrtgebiet zwischen Asien und Europa gebaut. Zuvor dort eingesetzte kleinere Schiffe kommen auf anderen Relationen zum Einsatz. In den letzten Jahren brachte diese Entwicklung sehr volatile Seefrachten hervor. Es ist absehbar, dass die Märkte vorerst weiter unruhig bleiben.

Auf den zweiten Blick wird deutlich, dass die Reedereien umschwenken. Wurde die EMMA MAERSK noch ursprünglich mit 11.000 TEU deklariert, erhöhte sich die Kapazität später ohne bauliche Veränderungen auf 15.550 TEU. Damals setzten die Carrier offensichtlich stärker auf Understatement.

Heute wird eher gern etwas höher angesetzt. War die CSCL Globe zunächst mit 18.400 TEU angegeben, sind es nun ohne technische Veränderungen 19.000 TEU.

Mexiko: Luftfracht Mehrwertsteuer
Die mexikanische Regierung hat mit Wirkung zum 04.01.2014 eine Mehrwertsteuer (VAT) in Höhe von 16% auf Luftfrachten im Export abgehendMexiko festgelegt. Diese VAT bezieht sich nicht auf die gesamte Luftfracht, sondern anteilig auf 25% der Frachtkosten.

Entgegen ersten Berichten wird die Steuer auch auf Zuschläge (zum Beispiel Fuel, Security) fällig.

Australien: Zollregularien 
Die australischen Zollbehörden teilen mit, dass auf Einfuhren mit mehr als AUD10.000 Warenwert eine Customs Entry Import Processing Fee fällig wird.

Für Importe per Luftfracht beträgt die Gebühr AUD 81,90 sowie per Seefracht AUD 102,60. Die Abgabe wird vom Australian Customs Border ProtectionService erhoben.

Brasilien: Hafenstreik
Im Hafen von Salvador legten Hafenarbeiten jüngst die Arbeit nieder. Durch temporäre Streikmassnahmen wurde der reguläre Betrieb lahm gelegt. Andere Häfen wie Santos und Rio de Janeiro sollten zunächst in die Aktionen einbezogen werden. Dies blieb jedoch aus, sodass die Auswirkungen mit Verzögerungen derzeit regional begrenzt sind.

USA: Wintereinfluss
Der Januar brachte vor allem der Ostküste und dem Mittleren Westen reichlich Schnee und eisige Temperaturen. Selbst der sonst kaum betroffene Süden der USA war zeitweise stark vom Wintereinbruch betroffen. Die Region Chicago meldet, dass weitere Verzögerungen durch anhaltende Wettereinflüsse zu erwarten sind.

Die Häfen von New York und New Jersey mussten mehrfach vorübergehend geschlossen werden. Bahnkombi-Anbindungen wurden unterbrochen, Züge konnten nicht in voller Länge ausgelastet werden, Viele Truck Terminals arbeiten noch immer nicht regulär.

Congestions in den Häfen der Ostküste und Knappheit an Chassis sind die Folge. Selbst Vancouver und Los Angeles sind betroffen, da Zugverbindungen aus dem Osten des Landes ausfallen und erforderliches Leer-Equipment nicht ausreichend nachkommen kann. Diese Imbalance wieder einzupendeln wird voraussichtlich noch einige Zeit dauern.

In der Summe wird erwartet, dass aufgestaute Backlogs noch voraussichtlich 2-3 Wochen Verzögerungen in vielen Regionen der USA nach sich ziehen.

Gern halten wir Sie weiter informiert

Ihr SENATOR INTERNTIONAL Team