InfoMail Juli II 2014

Die „Rennstrecke“ aus Fernost bleibt ein Unruheherd. Kontinuierlich hohe Auslastung und Nachfrage treibt die Preise weiter nach oben. Und die eigentliche Hochsaison soll ja erst noch kommen. Engpässe, „gerollte“ Container und Buchungsstau sind vorerst vorprogrammiert.

Seefracht: Import Asien
die „Rennstrecke“ aus Fernost bleibt ein Unruheherd. Kontinuierlich hohe Auslastung und Nachfrage treibt die Preise weiter nach oben. Und die eigentliche Hochsaison soll ja erst noch kommen. Engpässe, „gerollte“ Container und Buchungsstau sind vorerst vorprogrammiert.

Lockangebote werden in den nächsten Wochen wenig Nutzen bringen. Zu sehr dominieren die Reeder aktuell den Platz an Bord. Besser bezahlte Container werden besser behandelt – und günstige Boxen zugunsten der höher bezahlten Fracht öfter stehen gelassen.

Die Bandbreite ist enorm. Carrier wie APL verlangen USD 300 / TEU (20´ Einheit) Aufschlag, CMA CGM liegt beispielsweise mit USD 550 / TEU Mehrkosten im Mittelfeld, Spitzenreiter ist Hapag Lloyd mit satten USD 1.000 / TEU on top. Noch zögern einige Liniendienste, Doch der Trend für den August ist klar: Ratenerhöhung.


Kanada: Low Water Surcharge

Die Häfen entlang des St. Lawrence River sind stark vom Wasserstand des Stromes abhängig. Derzeit sorgt der jahreszeitlich übliche niedrige Pegel für geringeren Tiefgang der Schiffe. Die Reeder erheben durchschnittlich eine Low Water Surcharge in Höhe von USD 160 / 20´ und USD 220 / 40´ Container.

Rotterdam: Barge Transit

Nicht nur Hamburg plagen Infrastrukturprobleme. Auch in den Westhäfen läuft nicht alles rund. So meldet die Binnenschifffahrt für die wichtige Rheinroute und Weiterleitungen via Rotterdam per Barge verzögerte Abfertigungszeiten.

Die Durchlaufzeit für Lade- und Löschoperationen hat sich seit April dieses Jahres nahezu verdreifacht. Anbieter kündigen eine Congestion Surcharge über knapp EUR 20 / Container ab 10.08.14 an – gleichermassen für leere wie beladene Einheiten.

Luftsicherheit: Informationen des LBA für Bekannte Versender

Das Luftfahrtbundesamt (LBA) erweitert die Auflagen für Bekannte Versender (BV). Kurzfristig sollen auch Vertriebsmitarbeiter Bekannter Versender geschult werden müssen, da sie gemäss Auslegung der Behörde qua Funktion Kenntnis von Bestellinformationen und Luftfrachten im Unternehmen besitzen.

Damit kommt es zu einer Trennung zwischen Informationsprozess- undphysischer Produktprozesskette. Konkret geht es darum, ab welchem Zeitpunkt die als Luftfracht identifizierbare Ware zu schützen ist. Ab dann darf nur geprüftes, zuverlässiges und geschultes Personal darauf Zugriff haben. In der Folge dürfte die Schulung einiger tausend zusätzlicher Mitarbeiter in exportierenden Unternehmen erforderlich werden. Mehr Informationen bietet der Link zur Veröffentlichung des LBA: http://www.lba.de/DE/Luftsicherheit/Bekannte_Versender/Bekannter_Versender_node.html


USA: Trucker Engpässe

Auch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten sind die Mittel manchmal begrenzt. Seit Monaten kämpfen alle Beteiligten mit Kapazitätsengpässen bei den Container-Truckern. Fahrermangel, chronische Rückstaus in den Hafen- und Inlands-terminals, Chassisknappheit, steigende Kosten undBehördenauflagen, geänderte Lenk- und Ruhezeiten sind massgebliche Treiber der Misere.

Derzeit ist Geduld und Mehrarbeit gefragt, um FCL Vor- und Nachläufe in den USA zu buchen. Es kommt zu Verzögerungen. Und es ist absehbar: das wird sich vorerst nicht spürbar verbessern.

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