Infomail März II 2014

Der Markt kommt nicht zur Ruhe. Während die Nachfrage nach Chinese New Year kurzfristig den üblichen Einbruch brachte, stellten sich die Reedereien mit Reduzierung der Liniendienste darauf ein. Und jetzt?

Sehr geehrte Damen und Herren,

Seefracht: Import Asien
der Markt kommt nicht zur Ruhe. Während die Nachfrage nach Chinese New Year kurzfristig den üblichen Einbruch brachte, stellten sich die Reedereien mit Reduzierung der Liniendienste darauf ein. Und jetzt? Sind die vorhandenen Kapazitäten so gut ausgelastet, dass Ratenerhöhungen per 01.04.2014 allenthalben kommen werden. Das genaue Ausmaß lässt sich noch nicht abschätzen. Die Reeder sprechen jedoch von spürbar steigenden Raten.

Hamburg: Verkehrssituation im Hafen
Die Verkehrsbehinderungen rund um den Hamburger Hafen machen die Disposition der Containertrucker zu einem Glücksspiel. Staus und langeWartezeiten sind inzwischen die Regel. Die Situation dürfte sich in den kommenden Monaten weiter verschärfen. Dann kommen Grossbaustellen rund um Elbtunnel und Köhlbrandbrücke hinzu.

Schon länger diskutieren die Mitglieder der Fachgruppe Containerverkehreder deutschen Seehäfen über eine sogenannte „traffic surcharge“. Jetzt werden die Zahlen konkreter: 65 bis 75 EUR beträgt in etwa der Wert einer Betriebsstunde eines Container-LKW. Auf diese Summe könnte sich das Gewerbe am Ende verständigen. Einige Vertreter sprechen von 100 EUR, um allein die verkehrliche Zusatzbelastung auszugleichen. Die unkalkulierbaren Wartezeiten an den Terminals sind darin noch nicht enthalten.

Japan: Consumption Tax Luftfracht:
Die japanische Regierung erhöht zum 01.04.2014 die Consumption Tax von noch 5% auf dann 8% auf inländische Leistungen.

Für den Export nach Japan betrifft das alle Nachlauf- und Abfertigungskosten in Japan für Waren, die nach dem 01.04.2014 dort ankommen. Beim Import ausJapan trifft die Steuererhöhung alle Vorlaufkosten bis Abgangshafen oder –flughafen.

Luftfracht: Streik
Der angekündigte Streik der Piloten bei der Lufthansa wird auch gravierende Auswirkungen auf die Fracht haben – wenn er so umgesetzt wird wie geplant. Die Rede ist von Arbeitsniederlegungen vom 02. Bis 04.04.2014. Volle drei Tage Streik werden erheblichen Rückstau für die Luftfracht bedeuten.

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Ihr SENATOR INTERNATIONAL Team