InfoMail November 2016

Seefracht: Volle Schiffe / Bangladesh: Hafen überlaufen

Sehr geehrte Damen und Herren,

Seefracht: Volle Schiffe

die Auswirkungen der Hanjin-Pleite werden erst jetzt so richtig spürbar. Erhebliche Verzögerungen und Mehrkosten der unmittelbar betroffenen Shipments waren die eine Seite der Medaille. Ein Drama. Jetzt werden insbesondere beim Export gen Asien und Indischem Subkontinent (Fahrtgebiet IPBC) weitreichende Folgen spürbar - die andere Seite der Medaille: für alle.

Kapazität wird knapp. Schiffe eastbound sind voll ausgelastet. Besonders die schnelleren Dienste von Cosco, Evergreen, K-Line und Yang Ming sind bereits für November dicht. Selbst der Dezember ist schon teils ausgebucht.

Und die Carrier spielen geschickter auf der Klaviatur der sogenannten blank sailings / void sailings. Die künstliche Verknappung treibt die Raten nach oben. Maersk, MSC, APL, UASC, K-Line und andere: Sie alle melden Aufschläge, nur der Arbeitstitel variiert. PSS = Peak Season Surcharge, EBS = Equipment Imbalance Surcharge oder schlicht Ratenerhöhung.

Ab Mitte November müssen Exporteure mit USD 150 bis 200 mehr pro Container rechnen. Das gilt auch für Destinationen in Middle East. Dabei schwanken die Beträge je nach Region. MSC erhebt zum Beispiel von Grossbritannien und Irland lediglich USD 50 per Container, ab Deutschland USD 150, ab dem Baltikum USD 200 und ab Skandinavien noch mehr: USD 250.

Derzeit hilft nur eines: Rechtzeitig vorbuchen und Platz sichern.

Bangladesh: Hafen überlaufen

Chittagong ist seit Jahren Engpass in der Lieferkette. Der Hafen funktioniert mehr schlecht als recht. Derzeit mal wieder noch schlechter. Auch am Flughafen Dhaka kommt es häufig zu gravierenden Problemen. Aber das ist ein anderes Thema. Für Exporte mit Bestimmungshafen Chittagong fordert MSC beispielsweise jetzt Congestion USD 300 - nur für 20´Container. Die sind stärker gefragt.

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