InfoMail September 2014

Die Reedereien nutzen die Gunst der Stunde. Aufgrund voller Auslastung und hoher Nachfrage können sie derzeit Preise diktieren. Anders als im letzten Jahr wird von echter Peak Season gesprochen.

Seefracht: Import Asien 

die Reedereien nutzen die Gunst der Stunde. Aufgrund voller Auslastung und hoher Nachfrage können sie derzeit Preise diktieren. Anders als im letzten Jahr wird von echter Peak Season gesprochen.

Zum 01.09.14 sollten die Seefracht Raten für den Import aus Fernost weiter klettern. Die General Rate Increase (GRI) war diesmal zwischen USD 550 bis zu USD 800 per TEU (20´ Einheit) avisiert. Doch so hoch dürfte sich die Marktanpassung diesmal nicht durchsetzen.

Luftfracht: Import Lithium Batterien

Der Transport von Batterien per Luftfracht bleibt ein sensibles Thema. Aus China heraus wird der Umweg via Hong Kong genutzt. Dort erhebt Lufthansa Cargo künftig eine zusätzliche Gebühr. Sicherheitsanforderungen steigen.

Für Batterien ELI (UN3480/3481 Section II) und ELM (UN3090/3091 Section II) wird ab 15.09.14 eine Handlingpauschale in Höhe von HKD 800 per AWB berechnet. Es wird erwartet, dass andere Airlines dem folgen.

China: Golden Week

Vom 01. bis 07.10.14 ist es wieder soweit. Die Golden Week in China bringt Feiertage für Fabriken und Behörden. Seit 1999 ist diese arbeitsfreie Zeit etabliert und soll vor allem Verwandtschaftsbesuche ermöglichen. Eine intensive Reisezeit im Land. Produktion und Versand werden still stehen.

Die Reedereien kündigen Massnahmen an. So wollen Maersk und Hapag Lloyd je einen Loop während dieser Woche aus dem Fahrplan streichen. Auch andere Carrier reagieren mit Kapazitätskürzung. Es ist zu erwarten, dass dies nach der Golden Week auch Auswirkungen auf Exporte von Europa nach Asien haben wird, da diese Schiffsabfahrten im Import aus Fernost entsprechend fehlen werden.

Ningbo: Trucker Streik beendet


In der letzten Woche führte ein Trucker Streik im Hafen von Ningbo die Verwundbarkeit der Lieferketten vor Augen. Seit 2006 waren die Trucking Preise nicht mehr angehoben worden. Die Fuhrunternehmer gingen jetzt auf die Barrikaden. Inzwischen hat sich die Lage wieder normalisiert - nachdem die Tarife um rund 12% angehoben wurden.

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