OUR FREIGHT EXPERTS - LUFTFRACHT

Um Ihnen die Menschen hinter unseren Leistungen vorzustellen, möchten wir Ihnen in unserer Reihe "OUR FREIGHT EXPERTS" regelmäßig einen Experten von SENATOR INTERNATIONAL vorstellen.


Für das Segment LUFTFRACHT sprachen wir mit Michael Jonas, unserem Global Head of Air Freight.

Michael, erzähl doch mal zum Einstieg etwas zu deinem persönlichen Hintergrund. Was für eine Ausbildung hattest du? Wie lange bist du schon im Segment Luftfracht beschäftigt?

Ich bin im Grunde den klassischen Weg unserer Nische gegangen und habe eine Ausbildung zum Speditionskaufmann gemacht. Bei Kühne + Nagel in Frankfurt. Die Ausbildung begann 2005 und von Anfang an war Luftfracht mein Schwerpunkt. Durch den Standort Frankfurt war dies naheliegend, der Bereich hat mich von Anfang an am meisten gereizt.

Wie lange arbeitest du inzwischen für SENATOR INTERNATIONAL?

Meine Tätigkeit bei SENATOR habe ich in diesem Jahr begonnen. Seit April 2020 bin ich dabei und leite als Global Head of Airfreight unsere Arbeit in diesem Segment.

Welche ständigen Herausforderungen ergeben sich in der Arbeit, insbesondere im Bereich Luftfracht?

Generell ist der Luftfrachtmarkt tendenziell sehr volatil, da er grundsätzlich ständigen Veränderungen ausgesetzt wird. Diese werden durch unterschiedlichste Faktoren beeinflusst.  

In diesem Jahr hat COVID-19 die Situation dementsprechend noch weiter verkompliziert. Letztlich führt uns diese Pandemie gut vor Augen, wie anfällig der gesamte Markt für unvorhersehbare Faktoren ist. Reduzierte Kapazitäten führen zu höheren Preisen und die Marktlage lässt sich schwerer kalkulieren. 

Daher ist es sehr wichtig, den Kunden trotz solcher Schwankungen eine solide Dienstleistung mit verlässlichen Lösungen anzubieten. Die Kundenbedürfnisse stehen im Mittelpunkt: der Kunde soll möglichst wenig von den Herausforderungen zu spüren bekommen.

Wenn wir konkret über die Luftfracht bei SENATOR INTERNATIONAL sprechen: Was sind unsere Alleinstellungsmerkmale? Was zeichnet die Leistung speziell aus?

Die Frage kann man ganz eindeutig mit unserem Premium Produkt beantworten: unser "SAB" Frachter-Netzwerk. Mit unseren eigenkontrollierten Fliegern, die regelmäßig nach USA (SENATOR Atlantic Bridge), Südafrika (SENATOR Africa Bridge) und Singapur (SENATOR Asia Bridge) verkehren.

Diese Leistung stellt tatsächlich ein Alleinstellungsmerkmal im Markt dar. Unser weltweites Netzwerk gibt uns die Möglichkeit, auf den von uns operierenden Routen eine Kontinuität und Planbarkeit sicher zu stellen. Zusätzlich haben wir dadurch eine höhere Flexibilität und eine schnelle Reaktionsfähigkeit. Wir sind in einem gewissen Ausmaß auch in der Lage, je nach Auslastung und Nachfrage unsere Frequenz der einzelnen Leistungen zu erhöhen. Dank unserer Anbindung über Drehkreuze wie Miami für Süd- und Lateinamerika, oder Singapur für Australien und Südostasien, können wir auch abgelegenere Regionen effektiv erreichen und in unser Netzwerk mit einbinden. 

Mit einem Blick auf die aktuelle Situation: welche größten Herausforderungen stellen sich durch die Corona-Krise für deinen Fachbereich?

Das Hauptproblem sind die Engpässe der Kapazitäten. Man muss bedenken, dass durch die Pandemie 50% der Vor-COVID Kapazitäten durch Reiseverbote oder anderweitige Restriktionen aus dem Markt genommen wurden. Ein Großteil der Luftfracht wurde vormals in Passagiermaschinen mitgenommen. Dies fiel und fällt durch die Krise größtenteils weg, dadurch entstehen die Engpässe. Als der Bedarf an Luftfracht gestiegen ist, war dies dann auch deutlich zu spüren und ist es noch immer.

Für das kommende Jahr 2021 wird die globale Verteilung von Impfstoffen eine riesige Herausforderung für die gesamte Branche. Wenn der Transport selbst beginnt, entstehen neue und bisher nicht vorhandene Kapazitätsengpässe. 

Wir bei SENATOR bereiten uns auf die neue Marktlage vor, die einen gravierenden Effekt in der gesamten Industrie zeigen wird. Für 2021 wappnen wir uns zurzeit: unter anderem durch Pläne für ein breiteres Angebot in Richtung Asien, speziell China, und in Richtung Latein- und Südamerika.

Zum Ende noch ein Ausblick. Wie wird es in der Luftfracht in absehbarer Zeit weitergehen?

Die Lage wird noch längere Zeit unkalkulierbar bleiben. Die derzeitige Einschätzung geht dahin, dass wir erst 2023 oder gar 2024 ein Pre-Covid Level erreichen werden. Wie schon angedeutet sind wir dabei, unser globales Netzwerk weiter auszubauen und die Abwicklung weiter zu optimieren.

Das Schöne an diesem Segment ist die deutlich spürbare Entwicklung. Wir möchten und werden SENATOR in der Luftfracht weltweit noch enger zusammenzubringen, indem wir einen direkten Austausch mit einzelnen Regionen führen. Nur als weltweites Team sind wir stark. Je besser unsere globale Vernetzung und Zusammenarbeit funktioniert, desto besser werden wir auch in Zukunft kurzkurzfristig auf Markveränderungen reagieren und Lösungen anbieten können.


Michael, vielen Dank für das interessante Gespräch.

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